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Gefahrstoffe im Griff

Mit Beginn des Jahres 2004 gründete sich das NRW-Netzwerk "Gefahrstoffe im Griff", das Betriebe beim Gefahrstoffmanagement unterstützen will.

Lösungsmittel in der Textilindustrie, Pflanzenschutzmittel in Gärtnereien, Reinigungs- und Desinfektionsmittel in der Gebäudereinigung, Bakterien und Viren im Gesundheitswesen ...
Quer durch alle Branchen kommen Beschäftigte mit Gefahrstoffen in Berührung, aber vielen von ihnen ist nicht bewusst, dass sie mit gefährlichen Stoffen arbeiten oder sie unterschätzen die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken. Problematisch ist der Umgang mit Gefahrstoffen erfahrungsgemäß vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen, besonders aber in Kleinstbetrieben. Teils, weil den Verantwortlichen häufig entsprechende Informationen fehlen oder sie nicht ausreichend qualifiziert sind.

Diese Informations- und Wissenslücke soll mit dem Kooperationsnetzwerk „Gefahrstoffe im Griff“ verringert werden. Initiatoren sind neben der Landesanstalt für Arbeitsschutz NRW, das Zentrum für Umwelt und Energie der Handwerkskammer Düsseldorf (UZH), die Technologieberatungsstelle beim Deutschen Gewerkschaftsbund NRW (TBS) und das Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER) an der Bergischen Universität Wuppertal. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Europäischen Union.

Das Prinzip ist einfach: Experten aus Arbeitsschutzverwaltung, Berufsgenossenschaften, Handwerksinnungen, Ärztekammern etc. stellen Betrieben und Beschäftigten gebündelt ihr Wissen rund um den Umgang mit Gefahrstoffen zur Verfügung. Technisch wird das Netzwerk durch eine Internetplattform unterstützt: Hier werden branchenspezifische Informationen und praxistaugliche Werkzeuge und Konzepte für ein wirksames Gefahrstoffmanagement angeboten. Darüber hinaus soll den Betrieben auf diese Weise die Möglichkeit gegeben werden, sich untereinander auszutauschen.

Der offizielle Startschuss für das Kooperationsnetzwerk "Gefahrstoffe im Griff" wird Ende Februar 2004 in Oberhausen erfolgen.

Quelle: Institut ASER


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