Downloads
Lexikon
Veranstaltungen

Hauterkrankungen vermeiden ist nicht schwer

Hauterkrankungen haben seit Jahren unter den berufsbedingten Erkrankungen einen besonderen Stellenwert. So registrierten die Berufsgenossenschaften im Jahr 2004 insgesamt 8460 Fälle von Hauterkrankungen, in denen der Verdacht auf eine Berufskrankheit bestätigt wurde. Dabei könnte ein sorgsamer Hautschutz viele dieser Erkrankungen verhindern.Während der Arbeit sind viele Beschäftigte den unterschiedlichsten hautschädigenden Reizen ausgesetzt. Diese reichen von ständiger Nassarbeit über Arbeit bei extremer Hitze oder Kälte bis hin zur Exposition durch chemische Stoffe, Strahlen oder Allergene.

Ob es zu einer Hauterkrankung kommt, hängt sowohl von der Tätigkeit, als auch von der individuellen Veranlagung und der Dauer der Einwirkung der hautschädigenden Reize ab. Betroffen sind hauptsächlich die Hände.

Zur Vermeidung von Hauterkrankungen empfehlen die Berufsgenossenschaften eine Kombination aus Hautschutz, Hautreinigung und Hautpflege.

Wichtig ist hierbei, dass der Schutz auf die konkrete Belastung abgestimmt wird. Dies kann zum Beispiel in der Wahl der richtigen Handschuhe oder der individuell abgestimmten Hautschutzmittel liegen. Die Hände sollten auf jeden Fall nach der Arbeit und in den Pausen gründlich und schonend gereinigt und danach eingecremt werden. Werden die Belastungen für die Haut rechtzeitig auf ein Minimum reduziert, können Erkrankungen oder Allergien vermieden werden.

Quelle: Arbeit und Gesundheit


Sitemap Impressum